Maniok, Tapioka - Manihot esculenta


Manihot esculenta
Manihot esculenta

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Temperaturminimum: 5 °C
Überwinterungstemp: 20 (±5)°C

Familie: Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse)
Herkunft: Südamerika (Brasilien)
Zone: 10-12

Manihot esculenta
Manihot esculenta (Blüte)

Manihot esculenta
Manihot esculenta (Frucht)

Auf den ersten Blick könnte man glauben, man hätte es hier mit einem Bambus zu tun. Denn die Stämme dieser gut 2 m hohen Halbsträucher sind schlank wie Halme und geringelt, da von jedem abgefallenden Blatt eine Narbe zurückbleibt. Die Blätter sind vielgestaltig und handförmig geteilt, oft aber auch nur dreifach oder dann wieder in sieben Teile aufgegliedert. Geerntet werden die dicken Wurzeln, die heute überall in den Tropen eines der Grundnahrungsmittel sind wie bei uns Getreide. Es sind Knollen mit einem sehr hohen Stärkegehalt, Längen von rund 30 cm und einem Gewicht von gut 1 kg, manchmal bis zu 5 kg pro Knolle. Wie Kartoffeln darf man sie nicht roh verzehren, da sie dann leicht giftig sind, sondern nur gekocht. Die Pflanzen sind langlebig. Im Herbst erfolgt die Ernte, von der man einen Teil wieder in die Töpfe zurücksetzt, um die neuerliche Vermehrung zu fördern. Interessant sind auch die Früchte: Wenn sie reif sind, herrscht in ihnen ein so hoher Wasserdruck, dass sie platzen und ihre Samen mehrere Meter weit ausschleudern. Für einen Fruchtansatz brauchen Sie mehr als eine Pflanze, da sich die männlichen und weiblichen Blüten nicht gleichzeitig öffnen. Sie sitzen zwar an einer Pflanze, können sich aber so nicht bestäuben. Halten Sie die Erde nur leicht feucht. Länge Stängel werden gestäbt. Eine Luftfeuchte von konstant über 60 % und Temperaturen von über 15 °C sind ideal. Maniok sorgt, wo immer er eingesetzt wird, für tropisches Flair. 

Verwendung: temperierter und warmer Wintergarten, Zimmer Balkon und Terrasse.


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