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Maniok, Tapioka - Manihot esculenta |
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| Temperaturminimum: 5 °C Überwinterungstemp: 20 (±5)°C Familie: Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse) |
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![]() Manihot esculenta (Blüte) |
Auf den ersten Blick könnte man glauben, man
hätte es hier mit einem Bambus zu tun. Denn die Stämme dieser gut 2 m
hohen Halbsträucher sind schlank wie Halme und geringelt, da von jedem
abgefallenden Blatt eine Narbe zurückbleibt. Die Blätter sind
vielgestaltig und handförmig geteilt, oft aber auch nur dreifach oder
dann wieder in sieben Teile aufgegliedert. Geerntet werden die dicken
Wurzeln, die heute überall in den Tropen eines der Grundnahrungsmittel
sind wie bei uns Getreide. Es sind Knollen mit einem sehr hohen
Stärkegehalt, Längen von rund 30 cm und einem Gewicht von gut 1 kg,
manchmal bis zu 5 kg pro Knolle. Wie Kartoffeln darf man sie nicht roh
verzehren, da sie dann leicht giftig sind, sondern nur gekocht. Die
Pflanzen sind langlebig. Im Herbst erfolgt die Ernte, von der man einen
Teil wieder in die Töpfe zurücksetzt, um die neuerliche Vermehrung zu
fördern. Interessant sind auch die Früchte: Wenn sie reif sind, herrscht
in ihnen ein so hoher Wasserdruck, dass sie platzen und ihre Samen mehrere
Meter weit ausschleudern. Für einen Fruchtansatz brauchen Sie mehr als
eine Pflanze, da sich die männlichen und weiblichen Blüten nicht
gleichzeitig öffnen. Sie sitzen zwar an einer Pflanze, können sich aber
so nicht bestäuben. Halten Sie die Erde nur leicht feucht. Länge
Stängel werden gestäbt. Eine Luftfeuchte von konstant über 60 % und
Temperaturen von über 15 °C sind ideal. Maniok sorgt, wo immer er
eingesetzt wird, für tropisches Flair.
Verwendung: temperierter und warmer Wintergarten, Zimmer Balkon und Terrasse. |
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