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Muskat, Muskatnussbaum - Myristica fragrans |
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![]() Myristica fragrans |
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| Temperaturminimum: 5°C Überwinterungstemp: 20 (±5)°C Familie: Myristicaceae |
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| Um an das Aroma der Muskatnuss zu
gelangen, muss man drei Schalen entfernen. Die Früchte sind zunächst wie
Walnüsse von einer dicken, braunfleischigen Schicht
umgeben. Entfernt man sie, kommt im Inneren der Same zum Vorschein, der
zunächst von einem leuchtend roten, fleischigen Netz umgeben ist. Der Same ist
zudem in eine holzige Schale gehüllt. Knackt man sie, kommt man zum Kern
der Sache: Gerieben gibt er Gerichten ein unverwechselbares Aroma. Doch
mehr als das: Muskatnuss wird eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.
Zu viel davon wirkt allerdings berauschend und giftig. Die zweihäusigen
Bäume, an denen die Muskatnüsse reifen, sind klein und gut verzweigt.
Hierzulande sind Exemplare über 2 m schon wahre Riesen. Die je nach
Überwinterungstemperatur immergrünen bis halbimmergrünen Blätter sind
fest, dunkelgrün und glänzen attraktiv. Muskatbäume sind ausgesprochene
Tropenkinder, die heute vor allem in Südostasien kultiviert werden. Die
Luftfeuchte sollte konstant über 70% betragen, die Temperatur nicht
längerfristig unter 15 °C sinken. Achten sie auf eine gleichmäßige
Bodenfeuchte ohne Staunässe oder extreme Trockenheit. Ein Rückschnitt
ist jederzeit möglich. Verwendung: warmer Wintergarten, Zimmer. |
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