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Schwarzer Pfeffer - Piper nigrum |
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![]() Piper nigrum |
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| Temperaturminimum: 5°C Überwinterungstemp: 20 (±5)°C Familie: Piperaceae |
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![]() Piper nigrum weitere Piper-Arten: > Piper auritum > Piper betle > Piper longum > Piper methysticum |
Wenn man jemanden dorthin wünscht, wo der Pfeffer
wächst, tut man ihm aus heutiger Sicht nichts Schlechtes: Der
vorderindische Küstenstreifen, in dem von alters her Schwarzer Pfeffer
angebaut wird, ist ein Tropengürtel mit Urlaubsqualitäten. Die
langlebige, übermannshohen Pfefferpflanzen werden wie hierzulande Bohnen
an Stangenzelten kultiviert. Unverwechselbar sind die glatten,
glänzenden, leicht fleischigen Blätter mit mehreren, parallelen
Blattnerven. Die Blüten sind unscheinbar und bestehen nur aus Staubfäden
ohne Kron- und Kelchblätter. Aus ihnen reifen ab dem 3. Lebensjahr
kugelförmige Samen heran, die in langen Trauben herabhängen. Grüner
Pfeffer sind die noch unreifen Früchte. Sie werden zur Konservierung in
Salzlauge eingelegt. Trocknet man die vollreifen Früchte, werden sie
schwarz: wir mahlen sie in der Pfeffermühle. Weißer Pfeffer entsteht,
wenn die äußere Fruchthülle entfernt wird. Die Tropenpflanzen wünschen
ein feucht-warmes Dauerklima und sind in warmen Wintergärten am besten
aufgehoben.
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