| Pflegetipps für Januar |
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Kübelpflanzenpflege
im Winterquartier: Keine Angst vor Blattfall: Wenn Ihre Pflanzen im Winterquartier viele Blätter abwerfen, ist das kein Grund zur Sorge. Ihre Schützlinge passen sich damit nur an die geringe Lichtausbeute an. Wichtig: Gießmenge reduzieren. Blattarme Pflanzen brauchen nur noch wenig Wasser. Gießt man zu viel, faulen die Wurzeln – und dann erst kommt es zu ernsteren Schäden. Weißer Belag, was tun? Weißliche Beläge auf der Topferde sind nicht schädlich, aber ein Zeichen dafür, dass Sie zu viel oder in zu kurzen Abständen gießen. Der Belag kann entweder von Kalk und Salzen herrühren oder von Pilzrasen. Wenn Sie immer erst dann wieder zur Gießkanne greifen, wenn die Erde gut abgetrocknet ist, verschwindet beides ab März mit den länger werdenden Tagen von selbst. Blüten entfernen: Pflanzen in kühlen und lichtarmen Winterquartieren sollten vor allem
in diesen Wochen absolute Ruhe einhalten. Sonst verbrauchen sie unnötig
Energien, die ihnen zum Saisonstart im Frühling fehlen oder zu einer Schwächung
und höherer Schädlingsanfälligkeit führen. Zeigen sich an Ihren
Pflanzen jetzt Blüten, ist dies kein Zeichen von Vitalität, sondern von
Not. Die Pflanzen versuchen quasi, dem schlechten Standort zu entfliehen,
um mit Hilfe ihrer Samen an einem besseren Platz weiterleben zu können.
Da der Flor die Pflanzen Kraft kostet, sollten Sie bei allen Arten, die
normalerweise erst im Sommer an den frischen Trieben blühen, aufblühende
Knospen sobald wie möglich entfernen. Achtung: Dieser Rat gilt nicht für
Pflanzen in hellen Wintergärten, die natürlicherweise im Spätwinter
oder Frühling blühen! Kurze Standortwechsel schaden mehr als sie helfen: Ihre Pflanzen sollten sich mittlerweile auf die Bedingungen im Winterquartier eingestellt und ihre Aktivität gedrosselt haben. Ein Standortwechsel würde dieses zerbrechliche Gleichgewicht zerstören. Belassen sie deshalb am besten alle an ihren Plätzen. Auch sollten die Kronen nicht gedreht werden. Entscheiden Sie sich im Ausnahmefall dazu, eine Pflanze in ein anderes Quartier zu übersiedeln, weil sie kümmert, sollten Sie einen sehr hellen Platz über 10 °C wählen, um die Pflanze zum Austrieb anzuregen. Den neuen Standort sollten Sie bis April oder Mai nicht mehr wechseln! Der nächste Umzug erfolgt dann hinaus ins Freie an den Sommerplatz. Würden Sie ihre Pflanzen ständig umquartieren, müssten sie sich ständig an neue Licht- und Temperaturverhältnisse anpassen, was sie viel Kraft kostet. Für ohnehin bereits geschwächte Exemplare kann dieser zusätzliche Aufwand zu viel sein. Fenster frei halten: Vor allem für Winterquartiere im Keller ist jeder Lichtstrahl wichtig. Achten Sie deshalb beim Schneeräumen darauf, dass die Fenster nicht verdeckt werden. Ziehen Sie Gardinen beiseite und vermeiden Sie Fensterbilder oder andere Dekorationen auf den Scheiben, da auch sie die Lichtmenge reduzieren.
Pflanzenpflege im Wintergarten: Kurz und knackig: Gönnen Sie Ihren Pflanzen trotz Minustemperaturen frische Luft. Damit exotische Arten nicht unterkühlen, lüftet man jeweils nur für wenige Minuten, aber dafür kräftig, indem alle verfügbaren Fenster und Türen zeitgleich geöffnet werden. So wird die Luft zügig ausgetauscht, ohne dass die Wände, Töpfe, Erde etc. an Temperatur verlieren. Unerwünschte Blüten: Während der Winterwochen müssen Ihre Kübelpflanzen Kräfte sparen. Verfrühte Blüten sind jetzt fehl am Platz und kein Zeichen dafür, dass es Ihren Topfgästen gut geht. Im Gegenteil: Bei Arten, die normalerweise im Sommer blühen, ist es eine Notblüte. Schneiden Sie die Knospen ab. Dies gilt jedoch nicht für Arten wie Akazien, Kamelien oder Rosmarin, die von Natur aus jetzt im Januar/Februar blühen! Schädlinge adé: In der kalten Jahreszeit müssen Sie in allen warmen Winterquartieren auf Schild- und Wollläuse achten. Entdecken Sie einzelne Tiere, lassen sie sich mit einem rauen Lappen oder einer ausgedienten Zahnbürste entfernen. Sprühen Sie die Pflanzen anschließend tropfnass und von allen Seiten mit der bewährten Spiritus-Schmierseifen-Lösung ein: eine Kappe Brennspiritus und eine Kappe/einen Esslöffel Schmierseife in 1 Liter Wasser auflösen Erde auflockern: Durch die geringere Pflanzenaktivität verkrustet die Erde in Töpfen, aber auch in Grundbeeten und Pflanzbecken während der Wintermonate häufig. Da eine verhärtete Bodenoberfläche die Atmung der Wurzeln und die Wasseraufnahme der Erde stören kann, sollte man die Krusten aufbrechen, indem man sie bei Einzeltöpfen mit einer Gabel lockert, in größeren Pflanzflächen mit einer Harke. Beschlagene Scheiben sind normal: In bepflanzten Wintergärten ist es im Winter unvermeidlich, dass sich
durch den Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen Feuchtigkeit an
den Scheiben niederschlägt. Streifen Sie die Tropfen regelmäßig mit
einem Teleskop-Scheibenwischer ab, damit die Sicht frei bleibt und das
ohnehin geringe Licht ungehindert zu den Pflanzen gelangen kann. Bleibt
die Nässe zu lange auf den Scheiben, können nicht nur Fensterrahmen
Schimmel ansetzen. Die Sporen siedeln vielfach auch auf die Pflanzen über.
Verzichten Sie in wenig beheizten Glasanbauten bis zum Frühjahr auf
Brunnen, Wasserschalen und andere Wasserspender, die die Luftfeuchte
ebenfalls erhöhen. Samen richtig behandeln: |
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