Pflegetipps für März
 

Kübelpflanzenpflege im Winterquartier:  

Ein kühles Helles für Ihre Pflanzen:

Nicht nur die Temperatur regt den frischen Austrieb Ihrer Pflanzen an, sondern vor allem die Lichtmenge. Während die Frühlingswärme noch immer auf sich warten lässt, steigt die Tageslänge unaufhaltsam. Dieser Impuls veranlasst viele Pflanzen, bereits auszuschlagen. Zeigen sich jetzt erste Blätter, sollten Sie die Pflanzen unbedingt heller stellen, sonst wachsen die jungen Triebe dünn und fahl und müssen später abgeschnitten werden. Allerdings sollte der hellere Platz weiterhin kühl sein. Stellt man frisch treibende Pflanzen in geheizte Räume mit entsprechend niedriger Luftfeuchte, kann es zu braunen Blatträndern oder dem Abwurf von Blütenknospen kommen. Deshalb gilt: halten Sie kalt überwinterte Pflanzen weiterhin unter 10 °C, aber entsprechend des Austriebs heller. Hausflure sind hierfür meist gut geeignet.

Kronen in Bestform:

Kurz vor dem neuen Austrieb der Pflanzen ist der beste Zeitpunkt, sie zurückzuschneiden. Jetzt sieht man sehr gut, welche Zweige während des Winters abgestorben sind und können bis ins gesunde Gewebe, das man an der saftig-grünen Rinde erkennt, eingekürzt werden. Triebe, die zu weit aus der idealen Kronenform herausragen, werden auf das gewünschte Maß gekappt. Achten Sie darauf, stets knapp oberhalb einer Knospe zu schneiden, die zum Kronenäußeren zeigt. So verhindern Sie, dass Zweige entstehen, die ins Kroneninnere wachsen und zu  einem verworrenen Geäst führen. Das Schnittwerkzeug sollte scharf und sauber sein, denn glatte Wundränder heilen besser. Über verklebte Klingen können Krankheiten übertragen werden.


Pflanzenpflege im Wintergarten:

Gießen mit Gefühl:

Obwohl es draußen weiterhin klirrend kalt ist, heizt die Sonne Glasflächen sehr schnell auf und weckt die Lebensgeister Ihrer Pflanzen. Je aktiver sie werden, umso mehr Wasser verbrauchen sie. Bleibt es dagegen auch tagsüber trüb, ist der Wasserbedarf weiterhin gering. Deshalb sollten Sie keinesfalls auf Vorrat gießen, was zu Staunässeschäden führen kann. Schauen Sie stattdessen täglich nach dem Rechten und gießen Sie gezielt nur diejenigen Pflanzen, die abgetrocknet sind. Jetzt ist besonders viel Fingerspitzengefühl gefragt. Im Sommer wird das Wässern dann einfacher, denn was man zu viel gießt, verdunstet rasch wieder.  

Schädlinge kontrollieren:

Die Sonne weckt leider auch bei den Schädlingen Frühlingsgefühle. Haben einzelne Tiere den Winter überlebt, beginnt jetzt die neuerliche Vermehrung. Noch aber sind die Populationen sehr klein und lassen sich leicht dezimieren. Prüfen Sie deshalb intensiv die Blattunterseiten und Zweige, denn Schildläuse und Co. schmiegen sich eng an die Pflanzen und sind beim flüchtigen Kontrollblick kaum zu sehen. Betrachten Sie auch die frischen Triebspitzen genau, an denen sich Blattläuse bevorzugt ansiedeln. Wer frühzeitig reagiert, kommt meist mit einer Maßnahme aus und muss nur sehr wenig Pflanzenschutzmittel anwenden.
 

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