| Pflegetipps für Mai |
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Tipps & Tricks beim Umtopfen Ihrer Kübelpflanzen Falsches Vorbild – fatale Folgen: Pflanztiefe Immer wieder stellen wir fest, dass seitens der
Pflanzenanbieter (z.B. Gartencenter) die Pflanzen beim Verkauf zu tief in
den Töpfen eingepflanzt sind. Der gängige Ratschlag „Topfen Sie die
Pflanzen genauso tief ein, wie sie im alten Topf saßen“, trifft deshalb
nicht immer zu. Wirklich richtig liegen Sie stattdessen, wenn Sie bei
jeder Pflanze den Übergang vom Stamm zu den Wurzeln suchen, den man
Wurzelhals oder Stammbasis nennt. Genau hier sollte die Erde abschließen.
Würde man einerseits den Stamm mit Erde anschütten, die ständig feucht
ist, besteht Fäulnisgefahr für die Rinde. Dadurch wird die Versorgung
von den Wurzeln zu den Blättern, die über eine dünne Schicht unter der
Rinde erfolgt (Kambium), unterbrochen. Die Blätter welken und die Pflanze
geht im Extremfall ein, obwohl Sie bei der Pflege (gießen, düngen) alles
richtig gemacht haben. Liegen andererseits die obersten Wurzeln blank,
verlieren sie ihre Funktion, da sie nicht daran angepasst sind, dauerhaft
dem Sonnenlicht ausgesetzt zu sein. Abgestorbene Wurzeln schwächen die
Pflanzen, da ein Teil der Nährstoff- und Wasserversorgung entfällt.
Betrachten Sie deshalb neue Pflanzen kritisch und legen Sie gegebenenfalls
die Stammbasis frei, indem sie Erde entfernen. Die richtige Pflanztiefe
erreichen sie, wenn die Erdoberfläche im Topf genau in einer Ebene mit
der Stammbasis/dem Wurzelansatz liegt. Wichtiges am Rande: Gießränder Gießränder sind keine Spielerei für die, die es
ganz genau nehmen, sondern sehr wichtig für die spätere Wasserversorgung
Ihrer Pflanzen. Unter dem „Gießrand“ versteht man den Abstand von der
Erdoberfläche im Topf bis zur Topfoberkante. Idealerweise beträgt er
2,5-3,5 cm, bei großen Töpfen auch 4-5 cm. Dadurch bildet sich eine Art
„Becken“, in dem sich beim Gießen das Wasser sammeln und langsam
einsickern kann. Beträgt der Gießrand nur 1 cm oder ist die Erde sogar
bis zur Topfoberkante eingefüllt, bleibt beim Gießen kein Wasser auf der
Erde stehen – das meist rinnt ungenutzt über die Topfränder zu Boden,
nur wenige Tropfen können einsickern, zu wenig für die Pflanzen, die
unter permanenter Trockenheit leiden. Beträgt der Gießrand dagegen
deutlich mehr, ist das Gegenteil die Folge: Die Pflanzen bekommen
permanent zu viel Gieß- und Regenwasser. Wurzelfäulnis kann die Folge
sein. Zudem kommt bei kleinen Pflanzen hinzu, dass sie bei hohen Gießrändern
kaum mehr über den Topfrand gucken und ihre unteren Blätter unter
massivem Lichtmangel leiden. Raubeinig: Wurzelpflege Kübelpflanzenpflege
im Winterquartier: Was tun, wenn Pflanzen nicht blühen wollen: Obwohl man sie hegt und pflegt, wollen manche Pflanzen nicht blühen. Der Grund hierfür kann in zwei Extremen liegen. Zum einen verweigern zu gut versorgte Pflanzen die Blüte. Sind sie überreich mit Nährstoffen versorgt und gedeihen in üppig großen Töpfen, haben sie es nicht nötig, ihre Kraft in den Flor zu investieren. Stattdessen entwickeln sie reichlich Laub und jede Menge neue Triebe. Beachten Sie beim Umtopfen deshalb die Regel, dass der neue Topf nur eine Nummer größer sein sollte als der alte. Düngen und gießen Sie ein Minimum. Bei Zitruspflanzen hilft eine regelrechte Trockenkur, bei der ruhig einige Blätter abfallen dürfen. Danach blühen die Pflanzen umso üppiger! Natürlich ist hierbei Fingerspitzengefühl gefragt, denn verdorren dürfen die wertvollen Pflanzen auch nicht. Das andere Extrem sind schwache Pflanzen, die einfach keine Kraft zum Blühen haben. Daran kann ein falscher Standort – zum Beispiel zu wenig Sonne -, oder extremer Platzmangel im Wurzelbereich Schuld sein. Ist in den Töpfen vor lauter Wurzelwerk kaum noch Erde vorhanden, leiden die Pflanzen dauernden Mangel, auch wenn Sie regelmäßig gießen und düngen, da keine Vorräte aufgebaut werden können. Bindungen lösen: Nicht nur in der Höhe legen Ihre Pflanzen jetzt ordentlich zu, auch in
der Dicke ihrer Zweige. Kontrollieren Sie deshalb Drähte und Schnüre,
mit denen die Triebe an Stützstäben oder Kletterhilfen angebunden sind,
bevor sie in die Rinde einschneiden. Sanfte Hilfe gegen Blattlaus-Attacken: Auf ins Freie: Achtung Sonnenbrandgefahr: Langzeitdünger brauchen Zeit: Abkühlung: Pflanzenpflege im Wintergarten: Kein Auslauf für Ausläufer: Bambus im Wintergarten ist eine feine Sache, denn die immergrünen Gräser sind filigran und bieten Sichtschutz zugleich. Doch in Grundbeeten breiten sich die Asiaten mit Ihren Wurzelausläufern oft unerwünscht kräftig aus. Dagegen hilft vorbeugend, schon beim Pflanzen eine Wurzelsperre einzubauen. Dabei handelt es sich um stabile, 50 bis 80 breite Kunststoffbahnen beliebiger Länge, die ringförmig um den Wurzelbereich leicht schräg eingegraben werden. Hat man beim Pflanzen keine Wurzelsperre gesetzt, sollten Sie jetzt Ausläufer mit einem Spaten abstechen. So treffen Sie die Pflanzen genau in der Phase des stärksten Ausbreitungsdrangs und Sie haben im weiteren Verlauf des Jahres weitgehend Ruhe. Sollten sich weitere, einzelne Spitzen außerhalb des von Ihnen tolerierten Bereichs nach oben schieben, werden auch sie von der Mutterpflanze getrennt und aus der Erde genommen. Freigang oder Hausarrest? Bei mobilen Kübelpflanzen im Wintergarten stellt sich die Frage, ob sich die Pflanzen dauerhaft unter Glas wohler fühlen oder lieber hinaus in die Sommerfrische möchten. Die Antwort hängt natürlich spezifisch von der jeweiligen Art ab. Man kann jedoch pauschal sagen, dass tropische Arten besser ganzjährig drinnen aufgehoben sind, mediterrane Arten lieben den Aufenthalt im Freien. Hier ist der Lichtgenuss weitaus höher als unter Glas, wo die Scheiben einen mehr oder weniger großen Teil des Lichts herausfiltern. Die Blätter werden durch den Regen vom Staub der Wintermonate gereinigt und anfliegende Schädlinge weggespült, während sie im Schutz des Glases leichter Fuß fassen. Das kräftigt die Pflanzen und macht sie blühfreudiger. Ausputz spart Kraft Frischluft: Augen auf Schädlinge schlüpfen: Rückschnitte sind Fortschritte: |
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