| Pflegetipps für Oktober |
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Topfgärten
(Kübelpflanzen auf Balkon & Terrasse): Die Kälte kommt – welche Pflanzen müssen ins Haus?: Die Antwort auf diese alljährliche Frage geben Ihnen die
Herkunftsregionen Ihrer Pflanzen: Tropische Arten wie Mango (Mangifera),
Hibiskus, Bougainvillea-Hybriden (Farbsorten), Schönmalve (Abutilon) oder
Kaffee (Coffea) sollten keiner Temperatur unter +5 °C ausgesetzt werden.
Pflanzen aus den subtropischen Gebieten z.B. Südamerikas oder Afrikas
vertragen kurzfristige Kälte während der Nacht bis an die
Null-Grad-Grenze meist schadlos. Frost kann jedoch die Zellflüssigkeit in
den Blättern gefrieren lassen. In der Folge platzen die Zellen – ein
irreparabler Schaden, der die Blätter schwarz färbt. Zu diesen kälte-,
aber nicht frosttoleranten Arten zählen zum Beispiel Hammerstrauch (Cestrum),
Gewürzrinde (Cassia corymbosa), Kreuzblume (Polygala) sowie der Großteil
der australischen und südafrikanischen Flora. Die dritte Gruppe sind
mediterrane Arten wie Oleander (Nerium), Lorbeer (Laurus) oder Olive (Olea):
sie vertragen einzelne Frostnächte sehr gut. Lang anhaltendem Dauerfrost,
der zumeist erst ab Januar eintritt und die Ballen gar nicht mehr auftauen
lässt, sind jedoch auch sie nicht gewachsen. Bis dahin aber bleiben diese
Schützlinge im Freien, um robust und schädlingsfrei zu überwintern.
Gleiches gilt für ostasiatische Pflanzenarten, die ebenfalls Frost
gewohnt sind: Heiliger Bambus (Nandina), Duftblüte (Osmanthus), Klebsame
(Pittosporum) u.v.m. Angaben zu den einzelnen Temperatur-Toleranzen finden
Sie unter den Pflanzenporträts auf unserer Hompage www.flora-toskana.de. Rückschnitt ja oder nein?: Wir empfehlen, jetzt im Herbst keine oder nur geringe Kronenkorrekturen
durchzuführen. Da die Pflanzen ihr Wachstum allmählich einstellen,
werden Schnittwunden oft nur noch unzureichend geschlossen und können zu
Eintrittspforten für Krankheiten werden. Stutzt man die Triebe bereits
jetzt kräftig, können leichte Winterschäden wie ein Zurücktrocknen von
Triebteilen zu unschönen „Kronen-Resten“ im Frühjahr führen.
Wintern Sie die Pflanzen deshalb jetzt ohne Schnitt ein und nehmen Sie
erst im Februar und März Korrekturen vor. Ausnahme können sehr enge
Winterquartiere sein, in denen sich die Pflanzen gegenseitig zu stark bedrängen
würden. Hier beugt ein Stutzen der Kronen Krankheitsübertragungen und
Lichtmangel vor. Wintergärten (Exotische
Pflanzen unter Glas): Heizen Sie Ihren Pflanzen richtig ein: In vielen Wintergärten springen nachts bereits die Heizungen an.
Kontrollieren Sie deshalb, dass keine Pflanzen zu nah an den Heizgeräten
oder im direkten Wärmestrahl von Lufterhitzern stehen. Prüfen Sie mit
Hilfe von Minimum-Maximum-Thermometern die nächtliche Temperatur, um die
Funktionstüchtigkeit der Anlage sicherstellen und eventuell eine Wartung
durchführen zu können. Letzte Schädlingskontrolle: Wer jetzt noch einmal eine eingehende Schädlingskontrolle und –bekämpfung
vornimmt, hat in kühlen und meist auch in temperierten Wintergärten bis
zum Vorfrühling Ruhe mit den lästigen Gästen. In warmen Wintergärten
ist dagegen das ganze Jahr höchste Aufmerksamkeit geboten, denn wo es
dauernd wohlig warm ist, fühlen sich auch Tiere wie zu Hause. Warme Füße: |
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