Pflegeanleitung von
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Pflege im Sommer: Schmucklilien dürfen im Sommer nicht austrocknen, aber auch nicht zu viel gegossen werden. Wer mit dem Wässern übertreibt, riskiert, dass die dicken, fleischigen Wurzeln faulen. Mit kurzer Trockenheit kommen die Stauden dagegen bestens zurecht und regenerieren schnell mit frischen Blättern. Pflege im Winter: Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, aber vor allem bei kühlen Winterquartieren die Menge und Häufigkeit an den stetig zurückgehenden Verbrauch anpassen. Ab September nicht mehr düngen, damit sich die Pflanzen auf die Winterruhe einstellen. Schnitt: Die einzigen Schnittmaßnahmen
erfordern welke Blätter, die jedoch besser abgezogen als abgeschnitten
werden. Substrat: Topfen Sie Schmucklilien erst dann um, wenn sie schon fast zu platzen drohen: umso reicher fällt die Blüte aus. Pflanzt man Schmucklilien in allzu großzügige Gefäße, bilden sie zwar reichlich Blätter, darüber vergessen die Pflanzen jedoch häufig die Blüte. Wer bei sehr alten Pflanzen keinen noch größeren Topf investieren möchte, teilt die Pflanzen und kultiviert die Teilstücke in eigenen Gefäßen weiter. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Kalksteinbruch, Lavagrus, Blähton, Kies) gleichzeitig hohe Mengen Wasser und Nährstoffe speichern kann und zugleich locker und luftig bleibt. Gesundheit: Zwischen den Blattansätzen können sich Wollläuse einnisten, sonst schädlingsfrei. Schwierigkeiten treten bei übermäßigen Gießgaben durch Fäulnis auf. Verwendung: Ab April/Mai draußen
auf Balkon & Terrasse mit Überwinterung ab Oktober im Haus;
ganzjährig in Wintergärten. |
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