Pflegeanleitung von
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Pflege im Sommer: Ausgepflanzte Seidenbäume brauchen trotz ihrer scheinbar zarten Belaubung viel Wasser. Gerade frisch gepflanzte Bäume brauchen in den ersten Wochen nach der Pflanzung sehr regelmäßige Wassergaben: 2-3 Mal pro Woche sollte der Boden tiefgründig durchfeuchtet werden, falls dies nicht ein ergiebiger (!) Regen übernimmt. Regnet es zwar, aber zu wenig oder gießt man zu selten oder jedes Mal zu wenig, werden nur die obersten Zentimeter des Erdbodens benetzt. Die unteren Wurzeln gehen ständig leer aus und sterben ab. Seidenbäume in Töpfen brauchen ebenfalls eine konstante Bodenfeuchte, bei Dauernässe aber droht rasch Wurzelfäulnis. Deshalb besser auf Untersetzer oder gar uneinsehbare Übertöpfe ohne Abzugslöcher verzichten. Zur Düngung genügt eine Gabe reifen Komposts im Frühling, den man als dünne Schicht im Wurzelbereich der Pflanzen verteilt. Pflege im Winter: Im Winter bei Exemplaren in Töpfen auf eine weiterhin leichte Grundfeuchte achten und Staunässe in jedem Fall vermeiden. Schnitt: Seidenbäume wachsen ohne Schnitt am schönsten und bilden ihre schirmförmigen Kronen aus. Umtopfen: Ein neues Gefäß ist erst nötig, wenn die Erde des alten kräftig durchwurzelt ist. Der neue Topf sollte nur eine Nummer größer sein, was etwa 3 bis 5 cm mehr im Durchmesser entspricht. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) hohe Mengen Wasser und Nährstoffe speichern kann und zugleich locker und luftig bleibt. Gesundheit: Problem rühren selten von Schädlingen, als vielmehr von falschem Gießverhalten her. Verwendung: Ausgepflanzt im Garten; einige
Jahre in Töpfen von März/April bis November/Dezember im Freien mit
gerade frostfreier Überwinterung im Haus |
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