Pflegeanleitung von
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Familie: Arecaceae Herkunft/Klimazone: B. armata: Mexiko, B.
edulis: Guadalupe, Zone 8/9-10. Pflege im Sommer: Gießen Sie Hesperidenpalmen bei jedem Durchgang durchdringend, damit die meist dicht durchwurzelten Töpfe bis zum Grund nass werden. Es ist kein Problem, wenn dabei Wasser im Untersetzer oder Topf stehen bleibt, das in den Folgestunden von der Erde aufgesaugt wird. Dann aber wartet man ab, bis die Erde wieder vollständig abgetrocknet ist. Das kann in heißen Sommerwochen bereits ein bis drei Tage später, im Winter erst nach Wochen der Fall sein. Die Gießmenge und der Gießrhythmus schwanken sehr stark mit der Topf- und Pflanzengröße. Geben Sie von April bis September wöchentlich Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) oder stickstoffbetonten Dünger für Grünpflanzen mit ins Gießwasser. Alternativ streut man im April und Juni Langzeitdünger, jedoch ist hierbei aufgrund der kompakten Durchwurzelung der Töpfe nicht immer eine Gleichverteilung der Nährstoffe garantiert. Pflege im Winter: Hesperidenpalmen auch im Winter dem Wechsel aus Nass-bis-zum-Topfboden und Abtrocknen beibehalten, aber die Gießabstände erhöhen, da das Substrat vor allem bei kühlen Winterquartieren sehr langsam abtrocknet. Schnitt: Kappen Sie bei Palmen niemals die Spitze, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Schneiden Sie braune Blätter möglichst dann erst ab, wenn sie ganz eingetrocknet sind und die Pflanzen somit alle Reservestoffe aus den Blättern abgezogen haben. Es sollte stets ein Stück des Blattstiels stehen bleiben, damit die Stämme dick und gleichmäßig aussehen. Später stoßen Hesperidenpalmen die Blätter selbstständig ab. Substrat: Hesperidenpalmen schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähton oder Kies durchmischte Erde, die zugleich etwas Lehm und Humus enthält. Reiner Torf ist völlig ungeeignet, ebenso reine Humuserden, die zwar krümelig und schön dunkel aussehen, aber in Kürze in sich zusammensacken. Verwenden Sie für Palmen möglichst hohe Töpfe, da Palmenwurzeln in die Tiefe streben und sich sonst rasch aus ihren Gefäßen "hochdrücken". Gesundheit: Bei wiederholtem Ausdörren der Erde über lange Zeit Befall mit Spinnmilben möglich, ebenso im Winter bei trockener Heizungsluft. Vorbeugend hilft bei einem Dauerplatz unter Glas ein regelmäßiges Besprühen oder Überbrausen der Blätter. Im Winter sind Schild- oder Wollläuse möglich, die sich abwischen oder mit einer Spritus-Schmierseifen-Lösung abwehren lassen (1 Liter Wasser + 20 ml Brennspiritus + 20 ml Schmierseife). Verwendung: Von April bis Oktober im Freien (Balkon/Terrasse/Garten) mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in beheizten oder unbeheizten Wintergärten, Wohn- oder Büroräumen |
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