Pflegeanleitung von
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Familie: Theaceae Herkunft/Klimazone: Ursprünglich aus
Japan/Taiwan/Korea, Zone 7/8-9. Pflege im Sommer: Erde stets feucht halten. Austrocknen führt zu zeitverzögertem Blatt- und Knospenfall. Bei Topf-Kamelien möglichst oft Regenwasser verwenden. Von März bis September wöchentlich mit flüssigem Rhododendrondünger düngen oder entsprechende Langzeitdünger für Rhododendron streuen. Kamelien im Garten im Frühjahr mit reifem Kompost versorgen, der um die Sträucher auf dem Wurzelbereich ausgestreut wird. Pflege im Winter: Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, Gießmenge und -häufigkeit aber an die Winterruhe und den damit verbundenen, deutlich geringeren Bedarf anpassen. Achtung: Kamelien sind keine Zimmerpflanzen. Bei zu viel Wärme (über +10 °C) werfen sie einen Großteil ihre bereits dicken Blütenknospen ungeöffnet ab. Schnitt: Die meisten Kamelien-Sorten wachsen von Natur aus so kompakt, dass kein regelmäßiger Schnitt erforderlich ist. Werden einzelne Zweige zu lang und stören das Kronenbild, bringt man sie direkt nach Ende der Blüte in Form. Auch zur Blütenförderung ist kein Schnitt nötig. Substrat: Wählen Sie bei Topf-Kamelien die neuen Gefäße keinesfalls übertrieben groß, sondern topfen Sie alle ein bis drei Jahre in kleinen Schritten um. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde und Rhododendronerde im Mischungsverhältnis 1:1. Gesundheit: Kamelien sind sehr robuste und selten von Schädlingen befallene Pflanzen, zumal die kühle Überwinterung bzw. der frostige Dauerplatz im Garten viele Schädlinge im Winter dauerhaft dezimiert. Probleme wie fahlgelbe Blätter rühren eher von Wurzelproblemen her, die z.B. durch Kalkanreicherungen in der Erde verursacht werden, oder durch Trockenheit, in deren Folge die Blätter schweren Schaden nehmen. Verwendung: Ausgepflanzt im Garten; von
März/April bis Oktober/November im Topfgarten mit kühler
Überwinterung im Haus; ganzjährig in unbeheizten oder sporadisch
beheizten Wintergärten. |
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