Pflegeanleitung von www.flora-toskana.de
Clerodendrum bungei, C. trichotomum - Ruhmesblumen


Standort im Sommer: Wählen Sie für beide Ruhmesblumen-Arten in Töpfen genauso wie für ausgepflanzte Exemplare sonnige bis halbschattige Plätze, die keine Bodentrockenheit aufkommen lassen. Die Erde sollte einerseits gut durchlässig (dräniert) sein, was man mit steinigen Anteilen erreicht, andererseits sollte sie dank eines Humusanteils zwischen 40 und 60 Prozent Wasser und Nährstoffe speichern können. Stark lehmige Böden sollten mit grobem Material und Humus aufgebessert werden, reine Sandböden mit Humus.

Standort im Winter: Da Ruhmesblumen im Herbst ihr Laub verlieren, haben sie in der Regel keine Probleme mit der Wintersonne. Werden sie in Töpfen ganzjährig im Freien überwintert, empfiehlt es sich, sie erhöht auf Füße oder Styroporplatten zu stellen, um sie von kalten Bodenbelägen zu isolieren. Weitere Winterschutzmaßnahmen sind in durchschnittlich strengen Wintern unnötig, in strengen angeraten. Alternativ und völlig risikofrei, überwintern Topf-Exemplare in gerade frostfreien oder leicht frostigen Räumen.
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Pflege im Sommer: Ruhmesblumen brauchen wegen ihrer großen Blätter in Töpfen sehr regelmäßigen und reichen Wassernachschub. Prüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit im Sommer täglich und gießen Sie bei Bedarf so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund durchfeuchtet wird. Gießt man zwar regelmäßig, aber stets zu wenig, werden nur die obersten Zentimeter Erde benetzt. Geben Sie von dem Zeitpunkt an, da im Spätwinter/Frühling das neue Wachstum einsetzt, wöchentlich sofort wirksamem Volldünger ins Gießwasser. Alternativ im März Langzeitdünger streuen. Ausgepflanzte Exemplare danken eine Gabe reifen Komposts im Frühling und Sommer, den man als dünne Schicht im Wurzelbereich der Pflanzen verteilt.

Pflege im Winter: Bei Topfpflanzen eine gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, je kälter oder frostiger das Winterquartier, jedoch die Menge und Häufigkeit an den schwindenden Verbrauch anpassen. Verlassen Sie sich bei Töpfen im Freien nicht auf die natürlichen Niederschläge, sondern gießen Sie auch im Winter regelmäßig an milden Tagen!

Schnitt: Clerodendrum bungei setzt sich aus vielen Bodentrieben zusammen. Frieren diese zurück, schneidet man den Verlust ab, der durch neue Sprosse ausgeglichen wird. Clerodendrum trichotomum lässt sich je nach Schnittmaßnahme und -häufigkeit sowohl zu vieltriebigen Büschen erziehen, als auch zunächst einstämmig mit späterer Kronenbildung in Baumform. 

Umtopfen: Ein neues Gefäß ist erst nötig, wenn die Erde des alten kräftig durchwurzelt ist. Der neue Topf sollte nur eine Nummer größer sein, was etwa 3 bis 5 cm mehr im Durchmesser entspricht. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) hohe Mengen Wasser und Nährstoffe speichern kann und zugleich locker und luftig bleibt.

Gesundheit: Im Frühling können Blattläuse an den jungen Blättern auftreten, sonst keinerlei Schädlings-Affinität.

Verwendung: Ausgepflanzt im Garten; in Töpfen ganzjährig im Freien mit Winterschutz; in Töpfen mit Überwinterung im Haus


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