Pflegeanleitung von
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Pflege im Sommer: Ölweiden brauchen trotz ihrer festen, silbrig überzogenen Blätter in Töpfen sehr regelmäßigen und reichen Wassernachschub. Bei wiederholter Trockenheit verlieren sie reichlich Blätter und verkahlen. Prüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit im Sommer täglich und gießen Sie bei Bedarf so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund durchfeuchtet wird. Gießt man zwar regelmäßig, aber stets zu wenig, werden nur die obersten Zentimeter Erde benetzt. Die unteren Wurzeln sterben ab - der Blattverlust beginnt. Geben Sie von dem Zeitpunkt an, da im Spätwinter/Frühling das neue Wachstum einsetzt, 2-3 Mal pro Monat sofort wirksamem Volldünger ins Gießwasser. Alternativ im März Langzeitdünger streuen. Ausgepflanzte Exemplare danken eine Gabe reifen Komposts im Frühling, den man als dünne Schicht im Wurzelbereich der Pflanzen verteilt. Pflege im Winter: Bei Topfpflanzen eine gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten! Verlassen Sie sich bei Töpfen im Freien nicht auf die natürlichen Niederschläge, sondern gießen Sie auch im Winter regelmäßig an milden Tagen! Gleiches gilt für ausgepflanzte Exemplare. Bleibt der natürliche Niederschlag aus, wässert man die Pflanzen ein Mal pro Woche durchdringend an milden Tagen bei aufgetautem Boden. Schnitt: Ölweiden wachsen kräftig und ausladend, wenn man sie gewähren lässt. Ein regelmäßiger Rückschnitt hält sie dagegen in Schranken, lässt sie reich verzweigter und buschiger wachsen. Der Hauptschnitt erfolgt am Ende des Winters kurz vor dem neuen Austrieb. Leichtes Stutzen kann ein- bis mehrfach im Sommer erfolgen. Umtopfen: Ein neues Gefäß ist erst nötig, wenn die Erde des alten kräftig durchwurzelt ist, was meist jährlich der Fall ist. Der neue Topf sollte nur eine Nummer größer sein, was etwa 3 bis 5 cm mehr im Durchmesser entspricht. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) hohe Mengen Wasser und Nährstoffe speichern kann und zugleich locker und luftig bleibt. Gesundheit: Schädlinge treten erst auf, wenn wiederholte Trockenheit oder anderer Stress auftritt. Gesunde Exemplare haben ein solch starkes, eigenes Immunsystem, dass Schädlinge sie links liegen lassen. Verwendung: Ausgepflanzt im Garten; in
Töpfen ganzjährig im Freien mit Winterschutz; in Töpfen von
März/April bis November/Dezember im Freien mit Überwinterung im Haus |
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