Pflegeanleitung von
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Pflege im Sommer: An heißen Sommertagen empfiehlt sich beim morgendlichen Gießen ein Vorrat im Untersetzer oder Übertopf stehen zu lassen, der den durstigen Pflanzen über den Tag hilft. Wichtig: Sehen sie, dass eine Pflanze bereits am Mittag/Nachmittag schlappt, unbedingt gießen und nicht bis zum Abend warten. Der hohe Nährstoffbedarf wird gedeckt durch ein bis zwei Gaben flüssigen Volldüngers pro Woche von Mai bis August, im April und September alle 7-10 Tage. Alternativ ab April sechsmonatigen Langzeitdünger verwenden. Pflege im Winter: Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, aber vor allem bei kühlen Winterquartieren die Menge und Häufigkeit an die sinkende Blattmasse und den schwindenden Verbrauch anpassen. Staunässe und kalte Füße durch ungeheizte Steinböden vermeiden. Ab Oktober nicht mehr düngen. Schnitt: Am besten jährlich am Ende der Winterruhe im
März/April kräftig zurückschneiden, nicht schon im Herbst. Kleinere
Korrekturen sind bereits während der Sommermonate jederzeit möglich und
empfehlenswert, damit die brüchigen Triebe nicht zu lang werden und
"auseinanderfallen". Das Entspitzen alle rund sechs Wochen geht
nicht zu Lasten der Blüten, die sich in Quirlen in immer neuer Zahl
auch an gestutzten Trieben bilden. Substrat: In der Regel ist jährlich ein größerer Topf nötig. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies, Kalksteinbruch) gleichzeitig hohe Mengen Wasser und Nährstoffe speichern kann und zugleich locker und luftig bleibt. Gesundheit: An den jungen Triebspitzen im Frühjahr können Blattläuse auftreten, bei Hitzestress im Sommer selten Spinnmilben. Verwendung: Ab Mai draußen
auf Balkon & Terrasse mit Überwinterung in Winterquartieren oder
-gärten ab September;
ganzjährig in beheizbaren Wintergärten. |
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