Pflegeanleitung von
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Familie: Magnoliaceae Herkunft/Klimazone: China, Korea; Zone 6-10. Pflege im Sommer: Im Sommer konstant leicht feucht halten. Der Bedarf ist trotz der festen, derben, fast fleischigen Blätter hoch, der Nährstoffbedarf ebenso: Düngen Sie Kübelpflanzen von März/April bis September wöchentlich mit Volldünger/hochwertigem Kübelpflanzendünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, in Stäbchenform). Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten sind drei Kompostgaben empfehlenswert (März, Mai und Juli) oder ein Äquivalent an organischen oder mineralischen Gartendüngern für Blütensträucher (Dosierung laut Herstellerangaben). Bei Düngermangel kann es zu erheblichen Laubverlusten kommen (siehe Extra-Tipp unten). Pflege im Winter: Bei Kübelpflanzen sollte die gleichmäßige Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau beibehalten werden. Durch die winterliche Ruhepause ist der Bedarf jedoch deutlich niedriger als im Sommer. Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten entzieht die Wintersonne den Blättern auch an kalten oder frostigen Tagen Feuchtigkeit. Damit es nicht zu einem Austrocknen kommt, muss die Erde stets ausreichend feucht sein. Wässern Sie bei Bedarf in frostfreien Witterungsperioden, wenn die natürlichen Niederschläge nicht ausreichen! Die Kraft der Sonne und damit die Verdunstungsverluste bricht eine Schattierung, z. B. mit Schattiernetzen oder Vliesen, die man um die Kronen hüllt. Die Materialien müssen luft- und etwas lichtdurchlässig sein, Plastikfolie wäre grundverkehrt. Schnitt: Großblütige Magnolien entwickeln sich ohne Schnitt am schönsten und charakterstärksten. Aus der Form geratene Exemplare kann man gegen Winterende stark einkürzen, es sollte aber die Ausnahme bleiben. Substrat: Beim jährlichen Umpflanzen von Magnolien in Pflanzgefäßen sollte hochwertige Kübelpflanzenerde zum Einsatz kommen, die ihre Qualität durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton-Bruch, Kalksteinbruch, Kies, Splitt, grober Sand) erhält, die für Strukturstabilität sorgen, d.h. die Erde fällt nicht in sich zusammen und transportiert auch bei voller Wassersättigung genügend Luft zu den Wurzeln, so dass keine Fäulnisgefahr besteht. Bei Magnolien, die im Garten ausgepflanzt sind, ist durchlässige, d.h. mit Steinen durchsetzte Erde, humusreiche Erde mit mäßigen Lehmanteilen ideal. Reiner Lehmboden ist ebenso ungeeignet wie reiner Sandboden. Beides sollte zu einer humusreichen, lockeren Mischung aufgebessert werden. Gesundheit: Im Winterquartier können Schildläuse auftreten, für andere, klassische Kübelpflanzenschädlinge sind Magnolien uninteressant. Verwendung: Ausgepflanzt im Garten; von April bis Oktober/November in Töpfen auf Balkon & Terrasse mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in ungeheizten Wintergärten Extra-Tipp: Wenn Immergrüne Magnolien trotz bester Wasserversorgung viele Blätter verlieren, ist oft Düngermangel Schuld. Die Pflanzen ziehen bei Unterernährung die Kraftreserven aus den älteren Blättern ab, um sie in den jungen Austrieb an den Triebenden zu investieren. Sind die unteren Blätter "ausgelaugt", werden sie abgeworfen. Deshalb: ausgewogen und viel düngen (siehe oben). |
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