Pflegeanleitung von
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Familie: Bignoniaceae Herkunft/Klimazone: Australien, Zone 9-11. Pflege im Sommer: Der Wasserbedarf ist trotz des wachsartig überzogenen, festen Laubs hoch. Der maßvolle Nährstoffbedarf wird mit flüssigem Volldünger im Gießwasser ein Mal pro Woche von März bis September gedeckt. Oder alternativ mit einer Gabe Langzeitdünger im März gedeckt, die im Sommer ein bis zwei Mal aufgefrischt wird. Pflege im Winter: Erde nicht austrocknen lassen, aber hinsichtlich Gießmenge und -häufigkeit auf die je nach Temperatur und Lichtverfügbarkeit abnehmende Pflanzenaktivität reagieren. Bei kühler Überwinterung ab Oktober nicht mehr düngen, bei warmer Überwinterung nur von Januar bis März nicht. Schnitt: Die stetig länger werdenden Triebe schlingt und wickelt man in gewünschter Ausrichtung um die Kletterhilfen. Was zu lang ist, kann jederzeit abgeschnitten werden. Für ein kräftigeres Stutzen ist der Zeitraum gegen Winterende ideal, kurz bevor die Pflanzen frisch austreiben. Substrat: Da das Wurzelwachstum bei gesunden Pflanzen ebenso kräftig ist wie das Triebwachstum, werden neue Töpfe meist binnen eines Jahres durchwurzelt und erfordern im März ein jährlich etwas größeres Gefäß mit 2 bis 5 cm größerem Durchmesser - nicht mehr! Zu viel frische Erde kann zu Wurzelproblemen durch Staunässe führen. Achten Sie auf hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) locker und luftig bleibt, zugleich aber große Mengen Wasser- und Nährstoffe speichern kann. Reiner Torf ist ungeeignet, auch wenn auf der Verpackung werbewirksam "Kübelpflanzenerde" steht. Gesundheit: Der Laubenwein muss in großen Stress durch Wasser- oder Düngermangel, Hitze oder Unterkühlung kommen, bevor Schädlinge wie Schildläuse ihn angreifen. Normal gepflegte Pflanzen bleiben zuverlässig schädlingsfrei. Verwendung: Ab April/Mai auf Balkon & Terrasse mit hellem
Winterquartier im Haus; ganzjährig in beheizbaren
Wintergärten. |
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