Pflegeanleitung von
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Familie: Bignoniaceae Herkunft/Klimazone: Tropisches Afrika, Zone
10-12 Pflege im Sommer: Erde nicht austrocknen lassen. Trockenheit führt zu braunen Blatträndern und Blattfall, was oft nicht zeitnah, sondern einige Tage später einsetzt, so dass die Ursachenfindung nicht immer eindeutig ist. Der Nährstoffbedarf ist mäßig bis hoch: Düngen Sie alle 7 bis 10 Tage von April bis September mit hochwertigem Volldünger (flüssig, als wasserlösliches Pulver oder in Stäbchenform) oder alternativ mit Langzeitdünger ab März, der je nach Wirkungsdauer im Sommer aufgefrischt wird. Pflege im Winter: Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, Gießmenge und -häufigkeit aber an die Winterruhe und den damit verbundenen, deutlich geringeren Bedarf anpassen. Schnitt: Es ist kein regelmäßiger Schnitt nötig. Bis Afrikanische Tulpenbäume die Blühreife erreicht, wachsen sie, wie es einem Baum entspricht: zunächst ein oder wenigtriebig. Regelmäßiger Schnitt kann die Verzweigung fördern, führt jedoch bei Jungpflanzen nicht immer zum gewünschten Erfolg. Substrat: Wählen Sie neue Töpfe keinesfalls übertrieben groß, sondern topfen Sie jährlich im März in kleinen Schritten um. Hochwertige Kübelpflanzenerde ist Pflicht für die hierzulande raren Exoten, auch wenn sie etwas mehr kostet. Gute Erde zeichnet sich durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) aus, die sie locker und luftig hält. Humusanteile speichern zugleich Wasser- und Nährstoffe in größeren Mengen. Hohe Torfanteile sind kein Qualitätsmerkmal. Gesundheit: Afrikanische Tulpenbäume sind nicht empfänglich für Schädlinge. Probleme resultieren häufiger aus Unterkühlungen und damit verbundenen Wurzelschäden. Verwendung: Ganzjährig in beheizten Wintergärten. |
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